In Sizilien ist Pasta mit Pistazienpesto kein Gourmet-Gericht: Es ist ein Sonntagsessen. Ein Gericht, das in 15 Minuten zubereitet ist, keine besonderen Techniken erfordert und nur eine nicht verhandelbare Voraussetzung hat — die Qualität der Pistazie.
Zutaten für 4 Personen
- 320g Pasta (vorzugsweise Casarecce, Busiate oder Penne Rigate)
- 80g Bio-Pistazienpesto (60% Pistazie — nicht unter 40% gehen)
- 100ml Nudelwasser (die Stärke ist das Geheimnis der Cremigkeit)
- Natives Olivenöl extra, ein großzügiger Schuss
- Frisches Basilikum, 4-5 Blätter
- Gehackte Pistazien zum Garnieren
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung: 15 Minuten, kein Stress
Kochen Sie die Pasta in reichlich Salzwasser. In der Zwischenzeit das Pistazienpesto in eine große Schüssel geben und mit 2-3 Esslöffeln kochendem Nudelwasser verdünnen. Rühren, bis eine glatte, fließende Creme entsteht.
Wenn die Pasta al dente ist — eine Minute vor der Packungsangabe — direkt in die Schüssel mit dem Pesto abgießen. Die Hitze der Pasta und die Stärke aus dem Kochwasser erzeugen eine samtige Sauce, die sich an jedes Stück klammert.
Einen Schuss natives Olivenöl extra dazugeben, kräftig vermengen und mit gehackten Pistazien und frischen Basilikumblättern servieren.
Das Geheimnis liegt im Nudelwasser
Pistazienpesto allein ist dick und konzentriert. Der häufigste Fehler ist, Sahne oder Butter hinzuzufügen — in Sizilien macht das niemand. Das stärkereiche Nudelwasser ist der einzige Emulgator, den man braucht. Es erzeugt eine seidige Sauce, ohne das Gericht zu beschweren, und lässt den Pistaziengeschmack im Vordergrund stehen.
Welches Pistazienpesto verwenden?
Nicht alle Pistazienpestos sind gleich. Der Unterschied liegt im Pistazienanteil und der Qualität der Zutaten. Ein gutes Pesto sollte mindestens 40% Pistazie enthalten — unseres hat 60%, kaltverarbeitet mit sizilianischem nativem Olivenöl extra. Keine Farbstoffe, keine Konservierungsstoffe, keine zugesetzten Aromen.
Misstrauen Sie Pestos mit leuchtend grüner Farbe: Echte Pistazie hat ein zartes Grün mit bräunlichen Nuancen. Kräftiges Grün ist fast immer ein künstlicher Farbstoff.
Varianten zum Ausprobieren
Mit Garnelen: 12 geschälte Garnelen in einer Pfanne mit Knoblauch und Öl 2 Minuten anbraten. Zur bereits mit Pesto gewürzten Pasta geben. Die Süße der Garnele und die Würze der Pistazie harmonieren wunderbar.
Mit Burrata: Die Pistazienpesto-Pasta mit einer halben Burrata in der Tellermitte servieren. Beim ersten Drehen der Gabel vermischt sich die Stracciatella mit der Pistaziencreme zu etwas Unvergesslichem.
Kalt, im Sommer: Pasta kochen, unter kaltem Wasser abkühlen, mit Pesto und einem Schuss Olivenöl anrichten. Halbierte Datteltomaten, Taggiasca-Oliven und Basilikum hinzufügen. Ein Nudelsalat, der in Erinnerung bleibt.
Aufbewahrung
Geöffnetes Pistazienpesto hält sich im Kühlschrank 3-4 Wochen. Eine eventuelle Ölabsonderung an der Oberfläche ist normal und zeigt die Abwesenheit von chemischen Emulgatoren an: Einfach vor Gebrauch umrühren.