Ein Honig wie kein anderer
Waldhonig (Melata) ist eine Ausnahme in der Imkerei: Er stammt nicht aus Blütennektar, sondern aus Honigtau, einer zuckerhaltigen Substanz, die von kleinen Insekten produziert wird, die sich vom Baumsaft ernähren. Bienen sammeln ihn von den Blättern von Eichen, Pappeln, Tannen, Ahornen und Linden und verwandeln ihn in einen mineralreichen Honig, der seinesgleichen sucht.
Es ist der Honig der Wälder, des Unterholzes, der feuchten Täler des italienischen Binnenlandes. Er wird im Sommer produziert, wenn die Witterungsbedingungen die Ansammlung von Honigtau auf den Blättern begünstigen.
Woran man ihn erkennt
Die Farbe ist der erste Hinweis: sehr dunkles Bernstein, fast Mahagoni — sehr unterschiedlich vom goldenen Gelb der Nektarhonige. In der Nase zeigt er Noten von Holz, Lakritz und geröstetem Malz — typische Aromen der Waldgebiete, aus denen er stammt. Im Mund ist er weniger süß als andere Honige, mit langer Persistenz und einem leicht balsamischen Abgang.
Ein wichtiges technisches Detail: Waldhonig enthält mehr Mineralsalze (Eisen, Kalium, Mangan) und Antioxidantien als Blütenhonige. Deshalb wird er besonders von Sportlern und Ernährungsberatern geschätzt.
Verwendung in der Küche
- Zu gereiftem Käse — die klassische Paarung: Pecorino, Gorgonzola, Parmigiano, Taleggio. Der süß-salzige Kontrast ist ein kulinarisches Erlebnis.
- Im Abendtee — ein Löffel ersetzt jedes Süßungsmittel und fügt balsamische Eigenschaften hinzu.
- In Fleischmarinaden — glasiert Wild und Braten und erzeugt eine dunkle, aromatische Kruste.
- Im Naturjoghurt — langanhaltende Energie zum Frühstück, ohne Blutzuckerspitzen.
Bio aus dem Herzen Italiens
Unsere Bienen werden in geschützten Gebieten gehalten, fernab von Straßen und konventionellen Kulturen. Keine chemischen Behandlungen, Kaltextraktion zur Erhaltung aller Nährwerte. Bio-zertifiziert IT BIO 006.